Defining (i) dentity
Es ist schlicht absurd, in wie vielen Situationen das reproduktive Organ der Menschen mit ihren Kompetenzen, Vorlieben und ihrem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Die Korrelation von Haarlänge und Geschlecht, die farbliche Zuordnung von Kindern und „geschlechtsspezifische“ Sitzhaltungen sind nur einige banale Beispiele. Laut der aktuellen psychologischen Forschungslage gibt es zwischen Menschen unterschiedlicher Geschlechter deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, doch wir scheinen dem binären System einfach nicht entkommen zu können. Die Physical Theatre Performance “Defining (i) dentity olo dentity oio dentity (I) dentity” verhandelt binäre Geschlechterboxen und Sexualitätsmythen mit Persönlichkeit, Humor und Rock’n‘Roll.
I am a girl, not a cake. I am a boy, not a banana.
I am a man, not a stone. I am a woman, not a hole
I am another and I’m no shame.
The Others/Extended Play - S(i)R
team
Aus der Kollaboration des Solo-Künstlers* S. Rudat mit der Masterpsychologin Theresa Elsässer, der Szenografin Dorothea Mines, dem Lichtdesigner Jan Widmer, der Designerin Thalia Killer, dem Theatermacher Constantin Hochkeppel und dem Komponisten Jakob Lorenz entstand eine musikalische, wissenschaftliche und ästhetische Theaterarbeit, welche verschiedene Genres ineinander verschmelzen lässt. Das Stück ähnelt einem Podcast, Ted Talk oder Konzert ebenso wie einem zeitgenössischen Tanzstück, einer Performance und einer Dragshow und bleibt dabei im Kern Theater. Mit großer Lust an Spiel und Bewegung verwandelt sich der Performer* in 11 verschiedene Personae um am Ende des Stückes am Anfang wieder heraus zu kommen. Und irgendwie ist es eben doch nicht das Gleiche.
Credits
Dauer 80 min
Konzept: Saskia Rudat
Performance: Simon Rudat, Saskia Rudat
Audiokomposition: Jakob Lorenz, Saskia Rudat
Bühnen- & Kostümbild: Dorothea Mines, Saskia Rudat
Produktion & Theaterpädagogik: Nina Weber
Wissenschaftliche Recherche: Theresa Elsässer
Outside Eye: Constantin Hochkeppel
Licht & Technik: Jan Widmer
Visuelle Kommunikation: Thalia Killer
Koproduziert durch das FFT Düsseldorf und Barnes Crossing Köln
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfahlen, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW
"(i)dentity" haben wir 15x gespielt in/am/bei:
Barnes Crossing Köln, FAVORITEN Festival |Theater im Depot Dortmund, Physical FETZ Festival | Maschinenhaus Essen, Acker-Stadt-Palast Berlin, FFT Düsseldorf, FROUWE Festival Köln, Tanzfaktur Köln