Defining (i) dentity oIo dentity oio dentity (I) dentity

Eine persönliche und musikalisch-auditive Physical Theatre Performance zum Thema Geschlechter-Kategorien. Ein ständiges Wandeln zwischen Geschlechtern, Typen, Figuren und Körperlichkeiten verliert und verzahnt sich mit einer podcastartigen Audiospur. Rohe Nähe, derbe Kritik und feiner Humor geben sich die Hände während sich Publikum und Bühnenpersonae in einem schwankenden Machtverhältnis begegnen.

Oliver Stroemer
Sarah Rauch
Sarah Rauch
Sarah Rauch
Andre Symann
Sarah Rauch
Sarah Rauch
Andre Symann
S. Rudat
Andre Symann
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Andre Symann
S. Rudat
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
Oliver Stroemer
S. Rudat
Sarah Rauch
Sarah Rauch
Sarah Rauch
Doro Mines
S. Rudat

Defining (i) dentity

Es ist schlicht absurd, in wie vielen Situationen das reproduktive Organ der Menschen mit ihren Kompetenzen, Vorlieben und ihrem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Die Korrelation von Haarlänge und Geschlecht, die farbliche Zuordnung von Kindern und „geschlechtsspezifische“ Sitzhaltungen sind nur einige banale Beispiele. Laut der aktuellen psychologischen Forschungslage gibt es zwischen Menschen unterschiedlicher Geschlechter deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, doch wir scheinen dem binären System einfach nicht entkommen zu können. Die Physical Theatre Performance “Defining (i) dentity olo dentity oio dentity (I) dentity” verhandelt binäre Geschlechterboxen und Sexualitätsmythen mit Persönlichkeit, Humor und Rock’n‘Roll.

I am a girl, not a cake. I am a boy, not a banana.

I am a man, not a stone. I am a woman, not a hole

I am another and I’m no shame.

The Others/Extended Play - S(i)R

team

Aus der Kollaboration des Solo-Künstlers* S. Rudat mit der Masterpsychologin Theresa Elsässer, der Szenografin Dorothea Mines, dem Lichtdesigner Jan Widmer, der Designerin Thalia Killer, dem Theatermacher Constantin Hochkeppel und dem Komponisten Jakob Lorenz entstand eine musikalische, wissenschaftliche und ästhetische Theaterarbeit, welche verschiedene Genres ineinander verschmelzen lässt. Das Stück ähnelt einem Podcast, Ted Talk oder Konzert ebenso wie einem zeitgenössischen Tanzstück, einer Performance und einer Dragshow und bleibt dabei im Kern Theater. Mit großer Lust an Spiel und Bewegung verwandelt sich der Performer* in 11 verschiedene Personae um am Ende des Stückes am Anfang wieder heraus zu kommen. Und irgendwie ist es eben doch nicht das Gleiche.

Credits

Dauer 80 min

Konzept: Saskia Rudat

Performance: Simon Rudat, Saskia Rudat

Audiokomposition: Jakob Lorenz, Saskia Rudat

Bühnen- & Kostümbild: Dorothea Mines, Saskia Rudat

Produktion & Theaterpädagogik: Nina Weber

Wissenschaftliche Recherche: Theresa Elsässer

Outside Eye: Constantin Hochkeppel

Licht & Technik: Jan Widmer

Visuelle Kommunikation: Thalia Killer


Koproduziert durch das FFT Düsseldorf und Barnes Crossing Köln

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfahlen, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das Kulturamt der Stadt Köln und die Kunststiftung NRW

"(i)dentity" haben wir 15x gespielt in/am/bei:

Barnes Crossing Köln, FAVORITEN Festival |Theater im Depot Dortmund, Physical FETZ Festival | Maschinenhaus Essen, Acker-Stadt-Palast Berlin, FFT Düsseldorf, FROUWE Festival Köln, Tanzfaktur Köln

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